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Projekte > Barrio Juvenil

Ziel und Zweck

Der “Barrio Juvenil” (deutsch: Jugenddorf) wurde 1999 gegründet, um Jugendlichen aus schwierigen sozialen Verhältnissen und ehemaligen Heimkindern einen Platz zu bieten, wo sie sich für die Dauer von ein oder zwei Jahren auf ihr Leben in der Selbständigkeit vorbereiten können. Oft genug haben Erfahrungen gezeigt, dass vor allem Heimkinder, die mit 18 das Heim verlassen müssen, bei dem Versuch, ihr Leben ausserhalb des behüteten Heimes selbständig zu leben, scheitern. Das Jugenddorf versteht sich als Übergangsphase, wo den Jugendlichen so viel Selbständigkeit wie möglich eingeräumt und so viel begleitende Unterstützung wie nötig angeboten wird. Dies kann je nach Fall sehr unterschiedlich sein. Das Jugenddorf verfügt derzeit über insgesamt fünf Häuser mit insgesamt 54 Betten. Zwei Jugendliche teilen sich jeweils ein Zimmer. Voraussetzung für die Aufnahme im Jugenddorf ist der Nachweis einer sozialen Bedürftigkeit und das Einverständnis zur Übernahme gemeinschaftlicher Pflichten bei der Unterhaltung von Haus und Garten.

Finanzierung

Der Bau der fünf Jugendhäuser wurde von fünf unterschiedlichen Spendergruppen finanziert: dem Saalfeld-Samaipata Verein, Kindergarten und Grundschule Gross Wittensee / Fam. Hartmut und Helga Schoeps, Rotary Club Santa Cruz, Mujeres de Ayuda Social Santa Cruz und Maria Friedrich Grundlerstiftung. Das Konzept des Jugenddorfes sieht vor, dass sich die Unterhaltung der Häuser aus den Monatsbeiträgen der Jugendlichen selbst tragen kann. Dies ist zur Zeit, da die wirtschaftliche Krise auch das Barrio trifft, noch nicht vollständig zu realisieren. Oft genug warten die Jugendlichen vergeblich auf ihren Lohn, eine Kettenreaktion , die wie so oft die Schwächsten trifft. Hier versuchen wir, den Jugendlichen, die unverschuldet in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, Hilfe und Beistand zu bieten.

Arbeit und Studium

Weitere Bedingungen, um im Jugenddorf wohnen zu können, sind die Nachweise eines Arbeitsplatzes und der Beginn eines Hochschulstudiums. Der Grossteil der Jugendlichen hat eine Arbeitsstelle ausserhalb des Barrios, jedoch gibt es auch die Möglichkeit, Arbeit in einer der Werkstätten im Jugenddorf zu bekommen. Derzeit funktionieren sowohl die Schreinerei, als auch das sehr erfolgreiche Projekt der Bäckerei, in der seit 2004 Roggenbrot nach deutschen Rezepten produziert wird (siehe "Projekte" - "Bäckerei Dulce Hogar").

Schreinerei

Die Schreinerei konnte im November 2001 eingerichtet und eröffnet werden.
Eine grosszügige deutsche Spende von Herrn Gerhard Arnold aus Kronberg hat uns den Kauf aller erforderlichen Maschinen und Werkzeuge ermöglicht.

Seitdem wurden in der Schreinerei zahlreiche Möbel und Holzspielzeuge hergestellt. Die jugendlichen Schreiner schufen auf Bestellung Tische, Stühle, Hocker und kleinere Holzgegenstände wie Eisenbahnen und didaktisches Lernmaterial für Kinder.

Der Barrio Juvenil sucht:

Einen Schreiner oder eine Schreinerin als Voluntär/in zur Mithilfe in unserer Schreinererei.

Wer Interesse hat, für die Dauer von einem Jahr als Voluntär in unserer Schreinerei im Barrio Juvenil zu arbeiten, dem bieten wir freie Kost und Verpflegung, sowie ein monatliches Taschengeld an.

Erforderlich sind:

Interesse im Umgang mit Jugendlichen, Berufserfahrung, sowie Kontaktfreude und Spass am Weitervermitteln von Kenntnissen. Akzeptanz und Anpassungsfähigkeit in einem anderen kulturellen Umfeld setzen wir voraus.
Spanischkenntisse sind wünschenswert, aber nicht unbedingt Voraussetzung. Führerschein Klasse III erwünscht, Mindestalter 27 Jahre.

Bewerbungen bitte per E-mail an:
barriojuvenil@manoamiga.org
Stichwort: Schreinerei

Volver Atras.
Copyright © 2002-2006, Asoc. Pro Niño Abandonado Lydia Wiedamann
Datum: 18.07.2018
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